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Klarstellung zur Nutzung von Zwischenfrüchten im Rahmen des Greening
27-07-2017

Vers le niveau supérieur

Im Hinblick auf die angespannte Futtersituation in den Betrieben, möchten wir auf die Regelungen betreffend eine Nutzung von Zwischenfrüchten hinweisen:

Für Zwischenfrüchte im Rahmen des Greening gilt allgemein:

  • Zwischenfrüchte müssen durch Einsaat einer Pflanzenmischung angelegt werden.

  • Die Liste der zulässigen Pflanzenarten befindet sich in Anhang IV der Richtlinien zur Beantragung und Gewährung von Direktzahlungen für das Jahr 2017 (Seite 48).

  • Die Pflanzenmischung muss mindestens zu 80% (in Gewicht des Saatguts) aus den in Anhang IV aufgelisteten Pflanzenarten bestehen. Der etwaige restliche Anteil besteht aus Kultur- bzw. Futterpflanzen. Die Pflanzenart mit dem Hauptanteil darf nicht mehr als 70% der Mischung ausmachen (in Gewicht des Saatguts).

  • Zwischenfrüchte müssen spätestens am 1. November angelegt werden und müssen mindestens bis zum 1. Januar des Folgejahres auf der Fläche verbleiben.

  • Die Zwischenfrucht muss vor der Einsaat der folgenden Hauptfrucht in den Boden eingearbeitet werden. Zuvor kann die Pflanzendecke jedoch genutzt oder abgemulcht werden, vorausgesetzt die Pflanzendecke bleibt zwecks Kontrolle mindestens bis zum 1. Januar des Folgejahres sichtbar.

    In Bezug auf den letzten Punkt gilt für das Jahr 2017 jedoch die Ausnahmeregelung, dass Zwischenfrüchte, welche im Herbst 2016 eingesät wurden und noch immer vorhanden sind, dieses Jahr und in den Folgejahren als Feldfutter genutzt und gemeldet werden können und nicht umgepflügt werden müssen.

Demnach ist die Nutzung der Zwischenfrüchte, wie jedes Jahr, weiterhin zulässig. Die Pflanzendecke muss jedoch zwecks Kontrolle mindestens bis zum 1. Januar des Folgejahres sichtbar bleiben.

Wir möchten weiterhin klarstellen dass die im Flächenantrag gemeldeten EFA-Flächen auch umgemeldet werden können. Hierbei kann z.B. die Meldung von Zwischenfrüchten auf andere Schläge übertragen werden. Sollte jedoch bei der Ummeldung die neuerdings gemeldete EFA-Fläche die ursprünglich im Flächenantrag gemeldete Fläche übersteigen, so wird sie nur bis zur Höhe der ursprünglichen Meldung zurückbehalten. Hierbei wird der Gewichtungsfaktor bei der Berechnung der EFA-Fläche berücksichtigt.

Die Ummeldung muss bis spätestens Dienstag, den 31. Oktober 2017 erfolgen. Sie kann per Post oder per E-mail (flaechenantrag@ser.etat.lu) an den Service d’Economie rurale erfolgen.

Die Ummeldung muss folgende Informationen enthalten:

  • Betriebsnummer;

  • Grund der Ummeldung (z.B. Trockenheit, Nässe, …);

  • Die Schlag-, bzw. FLIK-nummer der ursprünglich gemeldeten Parzellen, welche nicht mehr zur Berechnung der EFA-Fläche zu berücksichtigen sind;

  • Die Schlag-, bzw. FLIK-nummer der neuerdings gemeldeten Parzellen, welche zur Berechnung der EFA-Fläche zu berücksichtigen sind;

  • Art der neuen EFA-Fläche: Zwischenfrüchte, …

Sollten Sie Fragen zu dieser Mittelung haben, so können Sie sich gerne an die zuständigen Beamten des Service d’Economie rurale wenden [Frau Lynn KIEFFER (Tel.: 247-82567), Herr Georges Thewes (Tel.: 247-82575), Herr Cédric COLJON (Tel: 247-82579].



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